Sonntag, 6. August: Kranzniederlegung

auf dem Jessener Markt

Gedanken und Worte des Bürgermeisters Michael Jahn: 

Am Sonntag, den 06. August 2017 legte Bürgermeister Michael Jahn gemeinsam mit Raik Seidel, Benno Loff und Astrid Hage-Hamatschek vom Vorstand des Jessener Schul- und Heimatfestvereins einen Kranz am Denkmal auf dem Jessener Markt nieder. Traditionell erfolgt die Kranzniederlegung in Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt nach dem Ökumenischen Gottesdienst in der Kirche.

"Die Geschichte unserer Stadt und unseres Schul-und Heimatfestes erzählt von Zeiten friedlicher Entwicklung unserer Region und der Menschen.

Die Landbevölkerung war fleißig, arbeitete für handwerkliche Produkte und für eine gute Ernte. Geselligkeit lebte in den Vereinen auf und man gönnte sich als Lohn der Arbeit Feste – so wie unser Schul- und Heimatfest", leitete Jahn ein.

Aber auch Jahre gesellschaftlicher und militärischer Auseinandersetzungen prägten manche Jahrzehnte. Kriege, die die Völker im Interesse politischer und wirtschaftlicher Machthaber auf ihren Schultern austragen mussten.

So haben viele Familien Opfer zu beklagen, meist die Söhne oder Väter.

Es ist gute Tradition und unsere menschliche Pflicht, ihrer mit dieser Kranzniederlegung zu gedenken.

"Wir machen das im Bewusstsein, dass wir in Deutschland seit über 70 Jahren vom Krieg verschont sind.
Wir mahnen an unser Bewusstsein, dass wir andere Konflikte in der Welt haben, die uns alltäglich bedrohen können.
Deshalb müssen wir wachsam bleiben,
das Miteinander und die Solidarität pflegen." 

Anschließend wurde vom Marktplatz zum Stadtfriedhof gezogen, um den Oberpfarrer Ludwig Hosch zu ehren sowie die verstorbenen Lindenpflanzer. 

Mit dem gemeinsamen Singen des Jessener Heimatliedes wurden die Ehrungen abgeschlossen.

Text: Michael Jahn/Anja Richter-Nowak

Fotos: Lutz Pallas

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