Prognose für 2019: 600 neue Jobs im Agenturbezirk Dessau-Roßlau-Wittenberg

von Lutz Pallas

Pressemitteilung
Nr. 44/ 2019
Mittwoch, 3. April 2019

Prognose für 2019:
600 neue Jobs im Agenturbezirk Dessau-Roßlau-Wittenberg

IAB-Wissenschaftler rechnen mit weiterem Rückgang der Arbeitslosigkeit
Wissenschaftler des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) haben die re-gionale Arbeitsmarktprognose für das Jahr 2019 vorgelegt.

600 neue Jobs in 2019 möglich
Die Forscher des IAB rechnen für das kommende Jahr mit durchschnittlich 134.000 so-zialversicherungspflichtigen Jobs im Agenturbezirk Dessau-Roßlau-Wittenberg. Das wären 600 Beschäftigte mehr als im Jahresdurchschnitt 2018 und entspräche einem Job-Wachstum von 0,4 Prozent. Für den Bundesschnitt prognostizieren die IAB-Wissenschaftler ein Wachstum von 2,1 Prozent – für Ostdeutschland ebenfalls ein Jobplus von 1,6 Prozent und in Sachsen-Anhalt von 0,4 Prozent.

Sinkendes Angebot an Arbeitskräfte wird eine Herausforderung
„Die stabile Konjunktur wird sich weiterhin positiv auf das Beschäftigungswachstum auswirken. Das sinkende Angebot an Arbeitskräften ist jedoch die größte Herausforde-rung der Zukunft. Die fehlenden Arbeits- und Fachkräfte verringern die potenziellen Wachstumsraten der Wirtschaft. Hier muss durch gezielte Aktivitäten gegengesteuert werden. Dazu gehört unter anderem die Weiterbildung von Arbeitnehmern in den Be-trieben und von den Personen, die derzeitig auf Arbeitssuche sind. Wir bieten als Ar-beitsagentur diverse Möglichkeiten an, um Arbeitnehmern durch Qualifizierung die er-forderlichen Kenntnisse für eine nachhaltige Beschäftigung zu vermitteln“, erklärt Ca-rina Knie-Nürnberg, Chefin der Agentur für Arbeit Dessau-Roßlau-Wittenberg.

Arbeitslosigkeit sinkt auch 2019 weiter
Das IAB geht zudem auch von einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit im Agen-turbezirk Dessau-Roßlau-Wittenberg aus. Demnach soll die Zahl der Arbeitslosen 2019 im Jahresdurchschnitt bei 12.900 liegen. Das entspricht einem Rückgang von über 8 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt 2018 von 14.100. Für Ostdeutschland prognos-tizieren die Wissenschaftler einen Rückgang der Arbeitslosigkeit um 7,6 Prozent und für Sachsen-Anhalt von 9,7 Prozent. Bundesweit rechnen die Experten im Mittelwert mit ei-nem Rückgang von 8,1 Prozent. „Zum einen trägt die gute Konjunktur dazu bei, dass Unternehmen ihre Fachkräfte halten oder neue einstellen, zum anderen gehen alters-bedingt auch viele Menschen aus der Arbeitslosigkeit in die Rente ab. Eine der großen Herausforderungen ist und bleibt die Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit. Hier braucht es neue Wege und Herangehensweisen, um den Betroffenen eine Teilhabe-möglichkeit zu eröffnen.“, so Knie-Nürnberg.

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