Heimatkalender wird vorgestellt

von Lutz Pallas

Auch für das Jahr 2018 erscheint Ende November 2017 wieder der traditionelle „Heimatkalender für das Jessener Land“.

Erstmals vorgestellt wird die aktuelle Publikation am Dienstag, den 28. November, ab 19 Uhr, im Großen Saal des Jessener „Schützenhauses“ wie immer im kleinen festlichen Rahmen. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung in diesem Jahr von Mädchen und Jungen der Jessener Musikschule. Alle Interessenten sind dazu wieder herzlich
eingeladen. Der Eintritt ist natürlich – wie immer – frei.

Mitgearbeitet am Heimatkalender 2018 haben diesmal wieder etwa 40 Autoren aus der Region in Wort und Bild.
Unter dem Motto „Jessener Land – deine Wirtschaft“ hat der Redakteur der Publikation, Lothar Günther aus Axien, diesmal den „roten Faden“ durch das Heft gezogen, wobei erneut zehn Mitarbeiternamen in diesem Jahr zum ersten Mal erscheinen. Dies spricht nach seiner Meinung auch für das anhaltende Interesse der Einheimischen, an diesem beliebten Jahrbuch mitzuarbeiten.

„Vornehmlich werden Menschen aus der Region vorgestellt, die mancher vielleicht so noch nicht gesehen hat“, sagt Lothar Günther. Das beginnt bei Landwirtschafts-Experten wie Dr. Dieter Mühlbach aus Seyda und Paul-Gerhard
Schwarz aus Torgau. Dazu kommen die beiden Jessener „Urgesteine der Kfz-Technik“ Günter Gottwald und Uwe-Ives Schöne sowie Zahntechniker Jan Rißmann zu Wort. Ein Autorenteam um den Jessener Peter Raschig widmet sich
diesmal noch ausführlicher der Storchenpopulation in unserer Region, und der Schweinitzer Horst Ulke hat ermittelt, warum sein Heimatort nie einen Bahnanschluss bekam. Hilmar Pabst hingegen erinnert in seinem Beitrag an den legendären „Beatschuppen“ von Premsendorf, und Hans-Dieter Rost setzt seinen „historischen Spaziergang“ durch Jessens Lange Straße fort. Maik Gresens erinnert sich an seine Kinder- und Jugendzeit und Dr. Reiner Helling
hat sich gemeinsam mit Dietmar Steinecker und Magnus Möbius intensiv mit der Geschichte der Glücksburger
Heide beschäftigt. Von Gerda Krüger aus Gerbisbach stammt eine historische Reminiszenz, die gewiss ebenso zum Schmunzeln anregt wie die Illustrationen, die Heinz-Helge Schulze nicht nur zu diesem Beitrag exklusiv gezeichnet hat. Dr. Bernd Simon aus Plossig gibt einen Überblick über die Situation der ehemaligen Mühlen im Großraum Jessen.
Mit Fotos davon ist diesmal auch das Kalendarium am Beginn des Heftes gestaltet.

Wie Herausgeber Jörg Wolfslast vom Verlag Elbe-Elster-Anzeiger Jessen betont, bleibt der Preis für das Einzelheft
auch in diesem Jahr unverändert (seit 2004!) bei 9,50 Euro. Dafür gilt sein Dank auch den Sponsoren und den durchweg ehrenamtlichen Mitarbeitern, die das Projekt unterstützen. Gleichzeitig empfiehlt er allen Interessenten,
sich rechtzeitig um „ihr“ Exemplar zu bemühen, denn die Nachfrage war in den zurückliegenden Jahren immer äußerst stark.

Angeboten wird der „Heimatkalender für das Jessener Land 2018“ wieder in den bekannten Jessener Verkaufsstellen sowie im Haus des „Elbe-Elster-Anzeigers“ an der Annaburger Straße 2.

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