Dixförda / Zwuschen

Daten und Fakten

Gemarkung 1669, Gesamtfläche ca. 423 ha

Bevölkerung

53 Dixförda (Stichtag 01.06.2015)
52 Dixförda (Stichtag 01.06.2016)
 
26 Zwuschen (Stichtag 01.06.2015)
26 Zwuschen (Stichtag 01.06.2016)

Geschichte/Chronik

Dixförda ist seit dem 1. Januar 1993 Ortsteil von Jessen. Der Ort liegt nordöstlich von Schweinitz.

Der Ort ist als Platzdorf entstanden. In der weiteren Entwicklung streckte er sich in Straßenrichtung aus. Zwischen Dixförda und Steinsdorf liegt der früher als Wohnplatz Zwuschen geführte Dixfördaer Gemeindeteil, das ehemalige Vorwerk der Domäne Gorrenberg.

Der Ortsname "Ditmarsforde" taucht in den Überlieferungen um 1420 das erste Mal auf. Dixförda wird auf Dietmars Furt zurückgeführt.

Die sogenannten "Buschdörfer", zu denen im Amt Schweinitz nach der Aufstellung des Landessteuerregisters von 1554 auch Steinsdorf und Dixförda zählten, waren von den kriegerischen Auseinandersetzungen während des Dreißigjährigen Krieges verschont geblieben. Die weitere Entwicklung von Steinsdorf und Dixförda und die verwaltungsmäßige Zugehörigkeit ist so wie in den anderen Orten des Amtes bzw. des Kreises Schweinitz.

Steinsdorf und Dixförda sind rein landwirtschaftlich strukturierte Gemeinden. Erste Veränderungen in der Bodenverteilung und -bewirtschaftung traten um das Jahr 1850 nach der Separation ein. Weitere markante Punkte sind die Bodenreform 1945/46 und die Kollektivierung der Landwirtschaft, die in Steinsdorf u. Dixförda von 1954 bis 1960 durchgeführt wurde. Zum 01.05.1974 werden die bisher selbständigen Gemeinden zur Gemeinde Steinsdorf-Dixförda zusammengeschlossen. Nach Auflösung der LPG 1989 bildete sich die Glücksburg Agrar e.G., die hier ihren Verwaltungssitz hat. Zum 01.01.1992 erfolgte der Zusammenschluss der Gemeinde mit der Stadt Schweinitz.

Ortsteilbeirat-Vereine-Ehrenbürger-Partnerschaften

Ortseilbeirat:

Alexander Erich (Vorsitzender)

Cornelia Kürger

Julia Seibicke