Steinsdorf

Kirche in Steinsdorf
Foto: Kirche in Steinsdorf

Steinsdorf ist seit dem 01.01.1993 Stadtteil von Jessen. Die Gemeinde liegt nordöstlich von Schweinitz

Die Orte ist als Runddorf entstanden. In der weiteren Entwicklung streckt er sich in Straßenrichtung aus.

Die Siedlung "Steindorph" wird erstmals im Jahre 1378 erwähnt. Der Name Steinsdorf wird als Dorf des "Stein" gedeutet.

Die sogenannten "Buschdörfer", zu denen im Amt Schweinitz nach der Aufstellung des Landessteuerregisters von 1554 auch Steinsdorf zählte, waren von den kriegerischen Auseinandersetzungen während des Dreißigjährigen Krieges verschont geblieben. Die weitere Entwicklung von Steinsdorf und die verwaltungsmäßige Zugehörigkeit ist so wie in den anderen Orten des Amtes bzw. des Kreises Schweinitz.

Steinsdorf ist eine reine landwirtschaftlich strukturierte Gemeinde. Erste Veränderungen in der Bodenverteilung und -bewirtschaftung traten um das Jahr 1850 nach der Separation ein. Weitere markante Punkte sind die Bodenreform 1945/46 und die Kollektivierung der Landwirtschaft, die in Steinsdorf von 1954 bis 1960 durchgeführt wurde. Zum 01.05.1974 werden die bisher selbständigen Gemeinden zur Gemeinde Steinsdorf-Dixförda zusammengeschlossen. Nach Auflösung der LPG 1989 bildete sich die Glücksburg Agrar e.G., die hier ihren Verwaltungssitz hat. Zum 01.01.1992 erfolgte der Zusammenschluß der Gemeinde mit der Stadt Schweinitz. Im Dorferneuerungsplan von 1993 sind für Steinsdorf-Dixförda als Schwerpunkte neben der Straßensanierung die Wiederherstellung der ursprünglichen Gestaltung der Dorfplätze und die Erneuerung der Dorfteiche vorgesehen.

Bekannt ist Steinsdorf durch seine Pferdehöfe und Viehzucht. Im jeden zweiten Jahr findet hier auch eine Leistungstierschau statt.

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