Großkorga

Großkorga



Denkmal
Foto: Denkmal

Großkorga ist seit dem 01.01.1992 ein Stadtteil von Jessen. Der kleine Ort liegt nordöstlich von Schweinitz an der Straße nach Reicho. Er hat eine Gemarkungsfläche von 515 ha . 94 Einwohner wohnen zurzeit hier.

Im Jahre 1377 wurde Großkorga erstmals urkundlich als „Korgow" erwähnt. Der Ortsname bezeichnet eine Gegend mit niedrigem, verkrüppelten Baumwuchs. Seit 1617 ist die Schreibweise Groß Korga üblich. Das Schweinitzer Fließ bildet die natürliche Grenze zwischen Groß- und Kleinkorga. 1919 wurde es durch den Einbau von Wehren reguliert. Eine angelegte Badestelle war Tummelplatz für Groß und Klein. Im Jahre 1919 erfolgte auch der Anschluss an das Elektrizitätsnetz. Die seit 1939 nicht mehr genutzte Schule wurde im September 1946 wieder eingeweiht. Ihren Lebensunterhalt verdienen sich die Einwohner mit Ackerbau und Viehzucht.

In der oft wenigen Freizeit schafften sich die Großkorgaer eine Kegelbahn und einen Jugendklub. Mitte der siebziger Jahre entstand ein Feuerwehrgerätehaus und eine neue Leichenhalle. Die Buswendeschleife im Ort wurde 1979 befestigt.

Heute schmücken Grünanlagen und ausgebaute Gehwege das Ortsbild. Alljährlicher Höhepunkt für die Einwohner ist das Dorf- und Schützenfest.

 

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