| 1156 | Grafen von Brehna erwerben die Mark Landsberg, zu den Burgen der Grafschaft Brehna gehört auch Jezzant (Jessen). |
| 1217 | Erster urkundlicher Nachweis. |
| 1259 | Erzbischof Rudolf von Magdeburg verpfändet die Stadt Jessen gegen 1027 Mark Silber an Siegfried von Anhalt-Köthen |
| 1265 | Jessen als civitas (Stadt) bezeichnet. |
| 1290 | Unser Gebiet gelangt durch Erbschaft an die Wittenberger Askanier. |
| 13. Jh. | Begründung des Jessener Weinbaus, wahrscheinlich von den Lichtenburger Antonitermönchen eingeführt worden. |
| 1317 | Askanier Herzog Rudolf I. erwirbt "daz hus zu dem Jezzende" (Schloß Jessen). |
| 1358 | Jessen erstmals mit eigenem Ratssiegel und Stadtwappen erwähnt. |
| 1422 | Das Geschlecht der Wittenberger Askanier stirbt aus, die Landsherrschaft geht an die Wettiner. |
| 1474 | Eigene Stadtordnung bestätigt Existenz von Getreide- und Krammärkten. |
| 15. Jh. | Blütezeit des Jessener Weinbaus. Das Weinanbaugebiet umfaßte ca. 300 ha auf den Arnsdorfer, Jessener und Schweinitzer Bergen. |
| 1522 | Einführung der Reformation in Jessen. |
| 1640 | Der Jessener Rat klagt auf dem kursächsischen Landtag, die Stadt hat durch Seuchen und Kriegsnot seit 1631 Dreiviertel ihrer Bürger verloren und kann ihre Abgaben an den Landesherren nicht mehr entrichten. |
| 1642-46 | Stadt mehrfach ausgeplündert und niedergebrannt. |
| 1729 | Großer Stadtbrand (113 Häuser, darunter das Rathaus, brennen nieder). |
| 1754 | Die erste Schule wird gebaut (1902 durch die jetzige "Rote Schule" ersetzt). |
| 1763 | Nach Ende des Siebenjährigen Krieges werden die zerstörten öffentlichen Gebäude, Brücken und Dämme wieder hergestellt. |
| 1813/14 | In den Befreiungskriegen ist Jessen fast ununterbrochen mit französischen, preußischen oder russischen Truppen belegt. |
| 1813 | Blücher, York und Tauentzien u.a. haben ihr Hauptquartier im Jessener Schloß aufgeschlagen, um den Elbübergang bei Wartenburg zu erzwingen. |
| 1816 | Jessen wird preußisch. |
| 1856 | Karl Lamprecht wird geboren. |
| 1875 | Eisenbahnanschluß (Strecke Wittenberg - Falkenberg) |
| 1879-97 | Gründung der heute noch bestehenden Klein- und Mittelbetriebe verbunden mit baulicher Erweiterung der Stadt. |
| 1881 | Neue Elsterbrücke eingeweiht. |
| 1909 | Jessen erhält das elektrische Licht. |
| 1920 | Die Einwohnerzahl hat sich auf 3.036 erhöht. |
| 1952 | Verwaltungsreform, Jessen wird Kreisstadt im Bezirk Cottbus (Land Brandenburg). |
| 1990 | Jessen ist wieder zum Land Sachsen-Anhalt zurückgekehrt. |
| 1992 | Eingemeindung der Stadtteile Grabo, Gorsdorf-Hemsendorf, Lindwerder, Großkorga. |
| 1993 | Eingemeindung der Stadtteile Schweinitz, Gerbisbach, Klossa, Schöneicho, Steinsdorf, Dixförda. |
| 1994 | Kreisgebietsreform, Jessen gehört jetzt als kreisangehörige Stadt zum Landkreis Wittenberg. Eingemeindung der Stadtteile Battin, Düßnitz, Kleindröben-Mauken. |
| 1999 | Eingemeindung der Stadtteile Arnsdorf, Leipa, Ruhlsdorf mit Rehain. |
| 2002 | Jahrhundertflut setzt südliche Stadtteile unter Wasser |
| 2004 | Eingemeindung der Stadtteile Buschkuhnsdorf, Gentha, Holzdorf, Kleinkorga, Linda (Elster), Mellnitz, Mönchenhöfe, Morxdorf, Neuerstadt, Reicho, Rade, Seyda |