![]() Foto: Ein Biber |
Die Region zwischen Elbe und Schwarze Elster gilt als die biberreichste in Deutschland. Bevor der Biber im 18. und 19. Jahrhundert fast ausgerottet wurde, war er auf der ganzen Nordhalbkugel anzutreffen. Nicht nur der Pelz des Bibers war damals begehrt, sondern auch das Bibergeil (Drüsenabsonderung des Bibers).
Wer aufmerksam im Jessener Land Ausschau hält, wird vor allem an langsam fließenden Gewässern Biberburgen, Dämme und gefällte Bäume finden. Zur Regulierung der Wassertiefe seiner Biberburg errichtet der Biber einen Damm. Weiterhin ist der Biber ein ausgesprochener Pflanzenfresser. Findet er nicht genug Nahrung, kann es vorkommen, das er einen Baum fällt, um an die Triebe und Blätter zu kommen.